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Alles Gute für 2015! PDF Drucken E-Mail

Zunächst wünschen wir allen, die unsere Homepage besuchen ein glückliches, friedliches und gesundes Jahr 2015!

Und es gibt vielversprechende Neuigkeiten zur Salzachbrücke.
Diese wird wohl eher in Tittmoning und nicht bei Fridolfing gebaut, berichtet www.gradraus.de:

"Tittmoning / Ostermiething. Auf Anfrage von Gradraus gibt der stellvertretende Landeshauptmann von Oberösterreich, Franz Hiesl, Auskunft über die von österreichischer Seite in Betracht gezogenen Standorte für eine neue Salzachbrücke. Dabei handelt es sich um sieben „grundsätzliche Alternativen, die eine vergleichende Betrachtung der Auswirkungen auf die Europaschutzgebiete ermöglichen sollen.” Letzten Endes läuft alles auf den bestehenden Standort in Tittmoning hinaus. Die Varianten 1 – 5  gehen von einem Brückenneubau am jetzigen Standort in Tittmoning aus. Detaillierte Machbarkeitsstudien dazu wurden noch nicht erstellt. Variante 6 scheidet aus, da dieser Standort „aufgrund der Bestimmungen eines verordneten Naturschutzgebietes auf oberösterreichischer Seite nicht genehmigungsfähig” sei, so Markus Langthaler vom Büro des stellvertretenden Landeshauptmanns gegenüber Gradraus.  Von der Variante 7 am Standort Riedersbach / Fridolfing ist keine Rede mehr, nachdem dieser sich als Millionengrab herausgestellt hat.

Im Beisein von bayerischen und oberösterreichischen Bürgermeistern und Gemeinderatsmitgliedern hatte Franz Hiesl bei einem Pressetermin Anfang Dezember im oberösterreichischen Ostermiething verkündet, dass Oberösterreich 15 Millionen Euro für eine neue Salzachbrücke bei Tittmoning bereitstellen werde. Nun warte man auf die Reaktion der bayerischen Staatsregierung. Einer Presseerklärung der Landeskorrespondenz von Oberösterreich zufolge werden sieben Standortvarianten geprüft. Gradraus fragte deshalb bei Hiesl nach, wo genau sich diese möglichen Standorte befinden. Anders als vom Landratsamt in Traunstein gewohnt, erhielt Gradraus von österreichischer Seite problemlos Auskunft und darüber hinaus eine Karte mit den möglichen Varianten, die wir hier veröffentlichen.

Neuer Brückenstandort wird der alte sein:
Demnach bleibt von den möglichen sieben Standortvarianten nur der alte Brückenstandort in Tittmoning übrig. Fünf der sieben Varianten beziehen sich auf die Brücke an der jetzigen Stelle. Dabei bleibt die Zufahrtsstraße auf oberösterreichischer Seite gleich. Bei Variante 1 wird der umstrittene steile und enge Gerberberg als Lösungsmöglichkeit betrachtet. Die Varianten 2 bis 5 unterscheiden sich dadurch, dass die Zufahrt zur Brücke auf bayerischer Seite nicht über den Gerberberg erfolgen sollen, sondern von Süden kommend östlich an der Stadt vorbei am Salzachufer entlang führen. Die Abzweigung von der Bundesstraße 20 könnte entweder kurz vor dem Stadttor oder vor dem Friedhof oder in der Höhe von Schmerbach liegen. Eine sechste Variante von Schmerbach direkt über die Salzach nach Oberösterreich scheidet aus Naturschutzgründen aus. Variante 7 liegt viel weiter südlich in der Nähe von Fridolfing, dem Wohnort des ehemaligen Landrats, Hermann Steinmaßl, der die Planung dort maßgeblich veranlasst hat. Diese Planung hat bereits 1,4 Millionen Steuergelder verschlungen und wird wegen der zu erwartenden hohen Baukosten von über 40 Millionen und den schützenswerten FFH-Gebieten nicht mehr in Betracht gezogen. Die neue Brücke ist wieder eine Staatsbrücke.

Da die Brücke über die Salzach bei Tittmoning eine Staatsbrücke ist, gehen die oberösterreichischen Anfragen nicht mehr an das Landratsamt Traunstein, sondern direkt an das bayerische Staatsministerium. Die ursprünglich geplante Salzachbrücke bei Fridolfing sollte auf deutscher Seite vom Landkreis Traunstein als Landkreisbrücke gebaut werden und hat somit den Etat des Landkreises mit der Hälfte von 1,4 Millionen Euro belastet. Gemäß Vereinbarung übernimmt Oberösterreich die andere Hälfte." (aus Gradraus)